In der Zusammenarbeit von Jüngeren und Älteren gründet sich der Erfolg reformpädagogischer Arbeit, denn die Altersmischung entspricht dem Leben. Nur selten wird in altershomogenen Gruppen gearbeitet. Ältere geben den Jüngeren die Lernkultur weiter, die sie an der Schule erleben. Schüler mit originellem Verhalten werden so nicht zu Außenseitern, in altersgemischten Gruppen ist Anderssein normal.
Innerhalb jahrgangsübergreifender Lerngruppen werden vielfältige Lern- und Entwicklungschancen dargeboten und Entwicklungsunterschiede innerhalb flexibler Gruppenstrukturen aufgefangen. Unsern Schülern wird ermöglicht, parallel dargebotene Lerninhalte zu wiederholen und zu vertiefen. Lernschwächere als auch Leistungsstarke werden somit in verstärktem Maße gefördert und gefordert.
In altersgemischten Lerngruppen lernen Schüler, mit eigenen Stärken und Schwächen (und denen der anderen) umzugehen, sich gegenseitig zu unterstützen und einander positiv herauszufordern. Durch eine Mischung von vier Jahrgängen bleibt ein Teil der Gruppe nach dem Schuljahreswechsel konstant. Auch dieses fördert die Sozialkompetenz, stärkt die Teamarbeit und bietet Sicherheit.
Wir betrachten Heterogenität als Chance: Kinder lernen voneinander und den Umgang miteinander. Gemeinsames Lernen in offenen Lernstrukturen regt sie zum selbstständigen Lernen an.
